Hans-Bobek-Preis

Zum Gedenken an den Ehrenpräsidenten der Österreichischen Geographischen Gesellschaft sowie in Würdigung der großen Verdienste von Universitätsprofessor DDr. hc. Hans BOBEK als einem der bedeutendsten und international hoch angesehenen Geographen wird ab dem Jahr 1991 jährlich ein Förderungspreis in der Höhe von € 2.000,- ausgeschrieben, der von Frau Dr. Maria Bobek-Fesl gestiftet wurde.

Eingereicht werden können in deutscher oder englischer Sprache verfasste Dissertationen, Habilitationsschriften oder andere gleichwertige, von einer Person selbständig verfasste wissenschaftliche Arbeiten. Die Fertigstellung dieser Arbeiten darf nicht länger als zwei Jahre seit der Ausschreibung zurückliegen. Zugelassen sind In- und Ausländer im Alter bis zu 45 Jahren.

Hans Bobek, 1903-1990 (Foto: Bildarchiv ÖGG)

Liste der Preisträger (pdf)

 

Leopold-Scheidl-Preis für Wirtschaftsgeographie

Der Preis ist nach Leopold G. Scheidl benannt, der von 1954 bis 1974 Professor für Wirtschaftsgeographie an der Hochschule für Welthandel (heute: Wirtschaftsuniversität Wien) war. Der Leopold-Scheidl-Preis ist derzeit mit € 700 dotiert und wird für wissenschaftliche Arbeiten mit einem wirtschaftsgeographischen Schwerpunkt verliehen.

 

Liste der Preisträger (pdf)

 

  


Leopold Scheidl, 1904-1974 
(Foto: Feyer, Wien)

 

Förderungspreis der ÖGG

Seit 1994 konnte durch eine Stiftung von zwei Vorstandsmitgliedern ein Förderungspreis für junge Geographen eingerichtet werden. Es können sich Autoren bewerben, die das 35. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und in Österreich sesshaft sind. Ab 1998 wird die Finanzierung dieses Preises aus dem Budget der ÖGG, der Zweigvereine und Zweigstellen getätigt und damit der Preis auf eine gesamt-österreichische Basis gestellt. Der Förderungspreis wird alljährlich in der Höhe von € 1.000 für wissenschaftlich-geographische bzw. geographisch-kartographische Arbeiten vergeben.

Liste der Preisträger (pdf)

 

Franz-von-Hauer-Medaille

Die Franz-von-Hauer-Medaille ist seit 1893 die höchste Auszeichnung der ÖGG für besondere Leistungen in der wissenschaftlichen Geographie.

 

Zur Person Franz Ritter von Hauer:

Ausbildung zum Montanisten an der Bergakademie in Schemnitz [Banská Štiavnica], Paläontologe, 1844 im Montanistischen Museum in Wien bei Wilhelm Haidinger, dem führenden Geologen der Monarchie. 1845 Gründung des ersten naturwissenschaftlichen Vereins in Wien: „Freunde der Naturwissenschaften“. 1849 Mitbegründer und erster Geologe der k.k. Geologischen Reichsanstalt und 1867 bis 1885 deren Direktor. 1885 – 1896 Intendant des k.k. Naturhistorischen Hofmuseums.

 

 

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Franz von Hauer, 1822-1899 
(Foto: Bildarchiv ÖGG)